Die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) beträgt durchschnittlich 14 bis 16 Tage. Ansteckend ist der Betroffene aber bereits zwei Tage vor Krankheitsausbruch. Vorüber ist die Ansteckungsgefahr, sobald alle Bläschen eine Kruste haben. Besonders bei den Windpocken ist, dass die Viren im Körper zurückbleiben und zu einem späteren Zeitpunkt als Gürtelrose wieder auftreten können.
Die Behandlung erfolgt symptomatisch, also nur die Begleiterscheinungen, wie das Jucken, werden behandelt. Dazu kann juckreizstillendes Medikament aufgetragen werden. Zur Linderung der Symptome wird das Aufhalten in kühler Umgebung empfohlen, sowie die Fingernägel zu kürzen, um ein Aufkratzen der Bläschen zu verhindern und tägliches Baden. Seit 2004 empfiehlt die ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung gegen Windpocken bei Kindern und Jugendlichen.